Migration

Von überall her. Hier zu Hause.

Offene Treffs/ Open meeting/ جلسة مفتوحة / یدار همگانی

baraka – a place for international queers

Aktuelle Öffnungszeiten:

Jeden 2. + 4. Freitag, 18.00 – 20.00 Uhr. Wegen Corona begrenzte Platzzahl, Anmeldung erforderlich.

Every 2nd and 4th Friday, 6:00 – 8:00 p.m. Due to Corona limited number of places, application necessary.

كل جمعة من 6 مساء حتى 10 مساء
هر هفته جمعه ها از ساعت ۶ عصر الی ۱۰

Kontakt / contact / للتواصل/تماس

baraka@rubicon-koeln.de
Fon: 0221 – 2766 999 – 35
baraka mobile:+ 49 (0)176 – 44433159
Faisal Attar – arabisch, deutsch, englisch
Charlott Dahmen – deutsch, englisch, spanisch
Parsa Shahini – farsi, deutsch

Facebook : www.facebook.com/Baraka-a-place-for-international-queers

 

baraka – a place for international queers

Ein Ort, wo du du selbst sein kannst

baraka ist seit 2005 ein offener Treff im rubicon für queere Menschen aus der ganzen Welt.

Ein Ort, um Leute aus dem eigenen Herkunftsland und aus so vielen anderen Ländern kennenzulernen, sich auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen.

Ob lesbisch, schwul, bi, trans*, inter*, non-binary, zwischen den Geschlechtern oder auf der Suche nach der eigenen sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität und ob BIPoC, Geflüchtete, mit Migrationsgeschichte, Rassismuserfahrung, sich selbst als international denkender und fühlender Mensch verstehend, alle sind willkommen.

Beim offenen Treff und an weiteren Terminen gibt es viele Aktivitäten: Veranstaltungen zu LSBT*I*Q-Themen und Migration, Kulturevents, Workshops, Parties, Deutschkurs, HIV/STI-Prävention, Outdoor-Aktivitäten…

Der baraka Treff wird von rubicon-Mitarbeitenden, dem baraka-Team, koordiniert.

Außerdem ist das baraka-Team auch montags bis freitags (außer Dienstag) von 11 bis 17 Uhr erreichbar .

Wir bieten Erstberatung an und verweisen gegebenenfalls an Kolleg_innen im rubicon oder an andere Institutionen/Organisationen.

Broschüre trans Geflüchtete deutsch

Broschüre trans refugees english

Geflüchtete und insbesondere  Schwule, Bisexuelle, Trans* und queere Menschen gehören zu einer vulnerablen Gruppe. Unter anderem sind sie von einem erhöhten Risiko betroffen, an HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI) zu erkranken. Geflüchtete können z. B. leichter zum Sex oder Sexarbeit gezwungen werden und Opfer von Vergewaltigungen sein. Diese Erlebnisse können beispielsweise zu einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) führen und riskante Verhaltensänderungen wie bspw. Alkohol- oder Drogenmissbrauch wahrscheinlicher machen. Je nach Intensität und Dauer kann es infolgedessen zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen kommen.

Als Beratungszentrum unterstützen wir  Schwule, Bisexuelle, Trans* und queere Geflüchtete mit und ohne HIV sowie ihre Angehörigen und Partner_innen. Alle Beratungen sind vertraulich und fallen unter die Schweigepflicht der Beratenden.

Außerdem kannst Du:

  • bei uns kostenlos Kondome oder Lecktücher in ausreichender Menge bekommen
  • dich über HIV/AIDS und andere sexuell übertragbare Infektionen (STI) sowie Test-Möglichkeiten in Gesundheitseinrichtungen und sogenannten CheckPoints informieren
  • an Präventions-Veranstaltungen wie z. B. einem Workshop zu HIV/AIDS/STI, sexueller Gewalt usw. teilnehmen
  • die Informationen in verschiedenen Sprachen wie Arabisch, Englisch, Französisch, Deutsch und Russisch bekommen. Sollte die gewünschte Sprache fehlen, versuchen wir stets eine geeignete Sprachmittlung zu organisieren

Kontakt

Aleksej Urev (Englisch, Russisch und Deutsch) Erreichbarkeit MO – Do  10.00-18.00 Uhr.

Tel: 0221-2766999-11

Faisal Attar (English, Arabisch und Deutsch) Erreichbarkeit MO – MI  10 – 17 Uhr, FR 14.30 – 22 Uhr.

Tel: 0221-2766999-35

Ibrahim Willeke (English, Arabisch und Deutsch) Erreichbarkeit MO – FR 10.00 – 18.00 Uhr.

Tel 0221-2766999-51

 

 

Antidiskriminierungsarbeit, Fachberatung und Vernetzung

Seit Januar 2014 arbeitet die Integrationsagentur (IA) für die Rechte und die Sichtbarkeit von Menschen mit Migrationsgeschichte und einem LSBT*I*Q Hintergrund.

Die Integrationsagentur berät, begleitet und unterstützt Institutionen, Gruppen, Migrantenselbstorganisationen und Vereine bei Fragen zur interkulturellen Öffnung und Mehrfachdiskriminierung.

Antidiskriminierungsarbeit

Die Integrationsagentur engagiert sich bei Diskriminierungsfällen durch Unterstützung, Co-Beratungen und Vermittlung an die landesgeförderten Servicestellen in Köln und im Land NRW.

Die IA setzt sich für die Gleichbehandlung aller Menschen ein und kämpft gegen jede Form von Diskriminierung mit einem Schwerpunkt auf Fällen von Rassismus, Homo- und Trans*feindlichkeit.

Infoveranstaltungen und Fortbildungen

Die Integrationsagentur im rubicon leistet Bildungsarbeit und LSBT*I*Q-Kulturvermittlung. Es werden bedarfsgerechte Angebote durchgeführt, auch in Kooperation mit anderen Trägern.

Die IA bietet auf Anfrage Infoveranstaltungen und Fortbildungen zu unterschiedlichen Themen: Diskriminierung, Antidiskriminierungsarbeit in Integrationskursen, Coming out und Familie, etc.

Auch für Mitarbeıter_innen von Regeldiensten, Behörden und weiteren Einrichtungen bietet die IA auf Anfrage Veranstaltungen zu verschiedenen Themen an.

Netzwerke

Die Integrationsagentur ist in zahlreichen Netzwerken und Arbeitskreisen auf kommunaler und auf Landesebene aktiv.

Die Integrationsagentur im rubicon ist u. a. Mitglied im „Kölner Forum gegen Rassismus und Diskriminierung“.

Ansprechperson: Gema Rodríguez Díaz gema.rodriguez.diaz@rubicon-koeln.de  0221-2766999-33

https://integrationsagenturen-nrw.de/

 

 

In der Regionalen Beratung, die im rubicon seit 2016 durchgeführt wird, unterstützen wir Geflüchtete in NRW, die noch keinen auf Dauer angelegten Aufenthaltsstatus besitzen.

Unsere Beratung ist unabhängig. Sie ist parteilich in dem Sinne, dass wir Geflüchteten zu ihrem Recht verhelfen wollen.

Ausgehend von den jeweiligen Bedarfen und Anfragen der Klient_innen informieren und beraten wir zu:
• Asylverfahren in Deutschland, seinen Grundsätzen und den dazugehörigen Verfahrensabläufen
• Rechte und Pflichten innerhalb des Asylverfahren
• das Aufenthaltsrecht in Deutschland
• Zugänge zu Gesundheitsversorgung, Spracherwerb, Bildung und Arbeitsmarkt je nach Verfahrensstand
• Umgang mit Behörden
• Fragen der Unterbringung und Zugang zum Wohnungsmarkt
• Anhörung:
Wir informieren Klient_innen über Bedeutung und Ablauf der Anhörung und unterstützen sie dabei, Ihre Fluchtgründe in der Anhörung angemessen darstellen zu können. Dies gilt insbesondere für die vulnerable Geflüchtetengruppe der lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*- und inter*geschlechlichen Geflüchteten, bei denen hohe Hemmschwellen vorliegen können, über ihre individuellen Fluchtgründe zu sprechen.

Wir fördern zudem Zugänge zu den verschiedenen Aspekten gesellschaftlicher Teilhabe, übernehmen Lotsenfunktion zu bestehenden Netzwerken und Hilfsstrukturen und vermitteln zu Beratungsangeboten in Bezug auf soziale, psychische und gesundheitliche sowie rechtliche Fragen.

Katja Schröder und Ibrahim Willeke stehen dafür gerne zur Verfügung.

Viele geflüchtete LSBT*I*Q haben in ihren Herkunftsländern in einem homo- und trans*feindlichen Umfeld gelebt, haben Ablehnung und Gewalt durch ihre Familie und ihr soziales Umfeld erfahren, sind Opfer von staatlicher Verfolgung und Gewalt geworden. In Deutschland angekommen, befinden sie sich infolge in einer besonders vulnerablen Situation. In der Regel werden Geflüchtete in den Geflüchteteneinrichtungen jeweils mit Menschen aus dem Herkunftsland in ein Zimmer gelegt. Das bedeutet aus der Erfahrung von LSBT*I*Q Geflüchteten heraus die größtmögliche Gefahrensituation. Um Gewalt- und Diskriminierungsfälle zu melden und Unterstützung zu finden, können Geflüchtete LSBT*I*Q und sie unterstützende Personen Kontakt zu Ibrahim Willeke aufnehmen. Spontan kann die Beratung auf englisch, arabisch oder deutsch stattfinden. In Einzelfällen begleiten wir Opfer von Gewalt zur Polizei, zu Krankenhäusern und Behörden.

Report Violence Plakat

Der Landeskoordination der Anti-Gewalt Arbeit für Lesben, Schwule und Trans* in NRW werden immer wieder Fälle von zum Teil massiver homo- und trans*-feindlicher Diskriminierung und Gewalt an LSBT*I*Q Geflüchteten gemeldet.
Es ist daher besonders wichtig, dass Beschäftigte in Flüchtlingsunterkünften, Dolmetscher_innen sowie das Personal bei Behörden und Ämtern für die besondere Situation sensibilisiert sind. So können Diskriminierungen verhindert und diese Menschen offen und kultursensibel unterstützt werden.

Als landesgeförderte Fachstelle bieten wir seit Ende 2016 kostenfreie Schulungen und Vorträge für Sie an, in denen wir zur spezifischen Lage von LSBT*I*Q Geflüchteten informieren und sensibilisieren.
Ihre Handlungs- und Verweisungskompetenz wird gestärkt, so dass Sie in den einzelnen Fällen leichter einschätzen können, was sinnvoll ist und wen Sie zur weiteren Hilfe mit einbeziehen können.

Unser Angebot richtet sich an alle Mitarbeiter_innen in Unterkünften und Behörden sowie Dolmetscher_innen. Wir möchten Sie dabei unterstützen, LSBT*I*Q Geflüchteten zu helfen, Schutz und Freiheit zu finden und gleichzeitig auch Sie in Ihrer Arbeit entlasten.
Katja Schröder freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Seit 2018 gibt es für die Schulungen zudem eine Kooperation zwischen Rubicon e.V., der Rosa Strippe e.V, Lebenslust sowie der NRW-Fachberatung „gerne anders!“. Gefördert werden die Fachstelle sowie das Kooperationsprojekt vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Seit September 2017 gibt es in der Stadt Köln sichere Plätze für LSBT*I*Q Geflüchtete

Mit dem Wohnprojekt wird ein notwendiges Hilfsangebot für die Zielgruppe der LSBT*I*Q Geflüchteten vorgehalten, welches eine wichtige Ergänzung zu den bestehenden kommunalen Wohnheimen für Geflüchtete der Stadt Köln darstellt.

Das Wohnprojekt des Amtes für Wohnungswesen der Stadt Köln im linksrheinischen Köln wird seit dem 1. September 2017 in Kooperation zwischen Aidshilfe Köln e. V.  und rubicon e. V. betreut. Die Betreuungsträger sind durch die Stadt Köln/Amt für Wohnungswesen beauftragt, dort für die Zielgruppe die sozialarbeiterische und objektbezogene Betreuung sicherzustellen.

Die Belegung der Unterkunft liegt bei der Stadt Köln. Voraussetzung für die Unterbringung ist, dass die Geflüchteten bei Einzug noch nicht über eine Aufenthaltserlaubnis verfügen oder sie eine erste kommunale Zuweisung für die Stadt Köln bekommen.

Die Betreuung der Bewohner_innen wird von einem dreiköpfigen Team sichergestellt: zwei Kollegen der AIDS-Hilfe Köln, Frank Tatas und Bernd Holzmüller, und eine Mitarbeiterin des rubicon,
Gema Rodríguez Díaz.
gema.rodriguez.diaz@rubicon-koeln.de

Kontakt zur Unterkunft unter
0221-168302-06/07

                   

„Wir sind hier, um Sie unabhängig von Ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlechtsidentität oder sexuellen Orientierung zu unterstützen.“
Ein Plakat in 13 Sprachen, das als Aufklärungs- und Informationshinweis für alle Beratungsstellen geeignet ist und nicht LSBT*I*Q-spezifisch aber -inklusiv ist, ist seit 2019 hier im rubicon erhältlich.

Flyer zu den Schulungsangeboten des rubicon zum Kontext LSBT*I*Q und Flucht, 2018 hier im rubicon

 

baraka@rubicon-koeln.de

0221 – 2766 999 – 35

baraka mobile:+ 49 (0)176 – 44433159

Faisal Attar – arabisch, deutsch, englisch
Charlott Dahmen – deutsch, englisch, spanisch
Parsa Shahini – farsi, deutsch

 

Die Angebote im rubicon im Bereich Migration richten sich an alle LSBT*I*Q-Personen, die sich selbst mit dem Begriff Migration in Verbindung bringen oder auch von anderen damit in Verbindung gebracht werden:

Menschen mit internationaler Geschichte | Migrant_innen | Geflüchtete | BIPoC | Menschen mit Rassismuserfahrung

Alle diese Begriffe sind Selbst- und/oder Fremdzuschreibungen, die in der Folge Einfluss auf viele Lebensbereiche haben.

Das reicht von der Frage, wie ein Asylverfahren funktioniert, ab wann ein Mensch sich frei bewegen und arbeiten darf, über homo- und transfeindliche Erfahrungen in der Familie und in der Mehrheitsgesellschaft, über strukturelle und individuelle Rassismuserfahrungen, den besonders schmerzhaften Erfahrungen des Ausschlusses und des Rassismus innerhalb der LSBT*I*Q – Community über den Wunsch, sich mit Menschen zu treffen, die ähnliche Erlebnishorizonte teilen, sich gegenseitig zu empowern oder einfach nur Zeit miteinander in Räumen zu verbringen, in denen es weniger von beschriebenen Belastungen gibt – eine kleine Auszeit und die Möglichkeit, miteinander zu wachsen, Unterstützung zu bekommen und zu geben.

2005 wurde dafür der offene Treff baraka gegründet, damals als baraka – a place for international lesbians, gays and friends. Das war der Anfang der Migrationsarbeit in rubicon. Menschen mit Migrations- und/oder Fluchtgeschichte haben nach sicheren Räumen gesucht, wo sie sich diskriminierungsfrei austauschen und Lebenserfahrungen teilen konnten.

Inzwischen haben sich verschiedene Arbeitsbereiche in unterschiedlichen Strukturen der Migrationsarbeit auf kommunaler und Landesebene etabliert, wie zum Beispiel mit der ersten Integrationsagentur mit dem Schwerpunkt LSBT*I*Q oder der Stelle der Regionalen Beratung ab 2016. Seit Ende 2016 finden landesweit Schulungen zum Thema LSBT*I*Q und Flucht in Unterkünften und Behörden statt, seit 2017 werden Gewaltfälle in Unterkünften über das Programm Report Violence dokumentiert. Es gibt eine Unterkunft speziell für LSBT*I*Q-Geflüchtete in Köln und im Bereich Migration wird auch zum Thema HIV/STI gearbeitet.
Über all diese Bereiche können Sie hier mehr erfahren.

Wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung suchen, rufen Sie an. Wenn Sie Fragen haben, aber gar nicht wissen, ob Sie bei uns richtig sind, rufen sie uns an.

Denn: