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Tod – Trennung – Abschied: Der Trauertag im rubicon

14.11.2020 um 10:00 am 5:30 pm

„Nichts ist mehr wie vorher, seit er nicht mehr lebt.“
„Alle sagen das Leben muss weitergehen, aber ich vermisse sie immer noch so sehr.“
„Ich habe Angst, dass ich nicht mehr aufhören kann, wenn ich anfange zu weinen.“
„Es ist schon 4 Jahre her, aber es tut immer noch so weh.“
„Meine Mutter hat nie akzeptiert, dass ich schwul bin. Jetzt ist sie tot.“
„Sie ist weg und ich bin völlig leer.“
„So viele Jahre konnte ich nicht zu meinem Homo-sein stehen. So viele Jahre nicht gelebten Lebens.“

Trauer ist die gesunde und normale Reaktion auf einen großen Verlust.
Zu trauern bedeutet einer Vielzahl unterschiedlicher und heftiger Gefühle ausgesetzt zu sein. Der Trauertag bietet Anregung diese Gefühle auf unterschiedliche Weise auszudrücken.

Trauer will gehört und gesehen werden.
In unserem Alltag hat Trauer oft keinen Platz. Die Gespräche mit Freunden gehen schnell wieder zu anderen Themen über. Der Trauertag bietet die Möglichkeit empathische Zeug*innen für das erfahrene Leid und den Schmerz zu finden und in der (mit-)geteilten Trauer nicht allein zu sein.

Trauer braucht Raum und Zeit.
Ein klarer, gehaltener Rahmen kann es erleichtern die nächsten Schritte auf dem eigenen, individuellen Trauerweg zu gehen. Der Trauertag bietet eine moderierte Gesprächsrunde mit Imaginationen, Übungen, Ritualen. Dabei liegt es selbstverständlich bei den Teilnehmenden, wieviel sie sich einbringen und einlassen möchten.

Durch den Tag führen:
Mirja Fehm, psychosoziale Beratung im rubicon und Norbert Reicherts, spiritual care-worker

Anmeldung:
Anmeldung bis zum 9.11.20 erforderlich.
mirja.fehm@rubicon-koeln.de

Es wird ein Teilnahmebeitrag in Höhe von 10,-€ erhoben.