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Tod – Trennung – Abschied: Der Trauertag im rubicon

20. November um 10:00 17:00

Doppelregenbogen

„Nichts ist mehr wie vorher, seit er nicht mehr lebt.“
„Ich habe Angst, dass ich nicht mehr aufhören kann zu weinen, wenn ich damit anfange.“
„Es tut immer noch so weh, obwohl es schon Jahre her ist.“
„Meine Mutter hat nie akzeptiert, dass ich schwul bin. Jetzt ist sie tot.“
„Sie ist weg und ich bin völlig leer.“
„So viele Jahre konnte ich nicht zu mir stehen. So viele Jahre nicht gelebten Lebens.“

Trauer ist die gesunde und normale Reaktion auf einen großen Verlust.
Zu trauern bedeutet einer Vielzahl unterschiedlicher und heftiger Gefühle ausgesetzt zu sein. Der Trauertag bietet Anregung, diese Gefühle auf unterschiedliche Weise auszudrücken.

Trauer will gehört und gesehen werden.
In unserem Alltag hat Trauer oft keinen Platz. Die Gespräche mit Freunden gehen schnell wieder zu anderen Themen über. Der Trauertag bietet die Möglichkeit, empathische Zeug*innen für den erfahrenen Verlust zu finden und in der (mit-)geteilten Trauer nicht allein zu sein.

Trauer braucht Raum und Zeit.
Ein klarer, gehaltener Rahmen kann es erleichtern, die nächsten Schritte auf dem eigenen, individuellen Trauerweg zu gehen. Der Trauertag bietet eine moderierte Gesprächsrunde mit Imaginationen, Übungen, Ritualen. Dabei liegt es selbstverständlich bei den Teilnehmenden, wieviel sie sich einbringen und einlassen möchten.

Der Trauertag findet statt am Samstag, 20.11.21; 10-17 Uhr; im rubicon; Köln
Durch den Tag führen:
Norbert Reicherts (Pronomen: er), spiritual care-worker und
Mirja Fehm (Pronomen: sie), psychosoziale Beratung im rubicon

Eine Anmeldung ist erforderlich bei: mirja.fehm@rubicon-koeln.de
Es wird ein Teilnahmebeitrag in Höhe von 10,-€ erhoben.
Die Veranstaltungssprache ist deutsch.