[11/2023 – 03/2024] Genesungsfaktoren bei Essstörungstherapie: Perspektiven von LGBTQIA+

In der Forschung wurden Essstörungen und deren Therapie über lange Zeit vor allem bei cis-Frauen, in der Folge auch bei cis-Männern, beforscht. Obwohl Studien Hinweise geben, dass bei queeren Personen das Risiko der Erkrankung an einer Essstörung erhöht ist und dass aktuelle Psychotherapien nicht immer alle Personen adäquat versorgen, sind queere Personen in der Forschung bisher unterrepräsentiert. Dieses Problem wollen wir von der Universität Osnabrück mit unserer Studie adressieren und Personen jeglicher Geschlechtsidentität die Gelegenheit geben, Ihre Erfahrungen mit der Therapie einer Essstörung zu schildern.

Als Teilnehmer füllt ihr Online-Fragebögen zu eurer Essstörung aus und bewertet Therapiemethoden danach, wie sehr sie euch geholfen bzw. geschadet haben. Trans* Personen wird im Anschluss ein Fragebogen zur Transidentität präsentiert. Außerdem gibt es dir Möglichkeit freiwillig an einem Online-Interview über Zoom teilzunehmen, um die eigene Perspektive ausführlich zu schildern.

Link: https://kpp-limesurvey.psy.uni-osnabrueck.de/index.php?r=survey/index&sid=623583&lang=de

Dauer: 30min (+ggf. Interview, bis zu 2h)

Vergütung: Verlosung von 30 Wunschgutscheinen im Wert von 15-50€

Kontakt: Friederike Holtmann (M. Sc.), Dr. Julia Tanck und Prof. Dr. Silja Vocks, Fachgebiet Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Osnabrück; kpp-study@uni-osnabrueck.de